
“They never come back . . .” lautet ein geflügeltes Wort über zurückgetretene oder entthronte Box-Champions. Stimmt zwar nicht immer, jedoch in den meisten Fällen.
Trifft diese Weisheit nun auch auf das “Under The Bridge”-Festival zu? Obwohl in der Vergangenheit bereits mehrfach kritische Situationen gemeistert wurden, sieht es – wie einem WP-Artikel zu entnehmen ist – aktuell nicht gut für das Musik-Event unter Autobahnbrücke aus.
Ist ein Festival dieser Art noch zeitgemäß? – Was sollte/müsste ggf. geändert werden? – . . .
Meinungen sind gefragt . . .
Nur 2 Tage, Freitag Local Heroes, Samstag 1 Support und eine richtig gute Truppe. Keine Cover-Combo!
Alternativ ein Blues/Jazz-Festival versuchen.
Der Sonntag als Familientag ist klasse, bringt auch durchaus noch wichtiges Geld in die Kasse. Der hat uns in den letzten Jahren oft den Hals gerettet, dank Pichel, der das Programm gestaltete und für Sponsoren gesorgt hat.
Ansonsten wurde der Freitag eh immer als Local Hero Tag ausgerichtet, man könnte an der Cover-Band sparen. Aber die Bühne ist eh bezahlt, mit einer guten Coverband lockt man vielleicht ein paar Leute mehr, war immer das Kalkül.
Den Samstag nur mit einem Support plus Hauptband laufen zu lassen macht durchaus Sinn, kommt eh kaum jemand vor 22.00 Uhr…
Das ist aber nicht das Problem. Wir haben einfach zu wenig Leute, die konkrete Aufgaben übernehmen, die tw. lange vor dem Festival laufen. Sponsoringsuche, Websitepflege, Pressearbeit, Anzeigenaquise, Programmauswahl (beinhaltet tägliche Zusendung von Mails mit Bandanfragen, die bearbeitet werden müssen/sollten/könnten).
Das ist alles keine RIESEN-Aufwand, aber es bedarf eben zuverlässiger Leute, die wirklich Spass am arbeiten haben. Wir sind zu wenige geworden, wir brauchen einfach noch ein paar mehr Leute. Es gibt nichts zu verdienen, außer wirklich interessanten Nächten und intensiven Momenten, musikalisch und menschlich. Wer meint, man müßte das nur mal ganz anders aufziehen, dann wäre Festivalmachen ein profitables Geschäft, ist definitiv auf dem falschen Dampfer. Das würde auch dem ursprünglichen Prinzip des under the bridge entgegen stehen.
Kein Festival oder vielleicht doch oder was?
Die Internetseite vom Festival sollte Informationen rüberbringen.
QRuhri: Klar sollte sie das…ist leider auch immer dieselbe Person zuständig… ist geändert.