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26.04.2008
Trauer in Stadt und Kreis um Michael Streit

Tiefe Trauer um einen Mann, der sich für die Bürger der Stadt und des Hochsauerlandkreises größte Verdienste erworben hat und der am heutigen Samstag viel zu früh im Alter von erst 52 Jahren gestorben ist. Sein berufliches Lebensziel, die Fusion der Volksbanken Arnsberg-Sundern und Sauerland in Meschede, hat Michael Streit nicht mehr erreicht.
Der Bankdirektor und Vorstandsmitglied der Volksbank Sauerland eG war ein Neheimer Junge. Dort wuchs er auf, dort bestand er 1975 das Abitur. Er wurde Bankkaufmann und Bankfachwirt, arbeitete beim genossenschaftlichen Prüfungsverband und trat 1990 in den Vorstand der damaligen Volksbank Bestwig-Olsberg ein, die später mit der Volksbank Sauerland fusionierte.
Schon früh engagierte sich Michael Streit in der Politik, zunächst in der Jungen Union und dann in der CDU. 1979 wurde er mit 24 Jahren in den Kreistag des Hochsauerlandkreises gewählt, dem er bis heute ununterbrochen angehörte. Seine besondere Aufmerksamkeit galt der Wirtschafts- und Finanzpolitik und da der Stärkung des Mittelstandes. Wie im Beruf hat er auch dafür hart gearbeitet.
Lähmendes Entsetzen hatte am Samstag viele Menschen erfasst, als sich die Nachricht von Streits plötzlichem Tod wie ein Lauffeuer verbreitete. CDU-Kreisvorsitzender Klaus Kaiser, einer seiner Wegbegleiter: "Ein schrecklicher Verlust. Michael Streit war eine der starken Stützen der Union, ein souveräner Vorsitzender der Kreistagsfraktion und ein ganz großer Mensch."
Auch Hans-Walter Schneider, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Kreistag, ist tief betroffen vom Tod seines Kollegen. "Wir haben unsere Standpunkte vertreten; Gegner waren wir nie." Verbindlichkeit und Verlässlichkeit hätten Michael Streit ausgezeichnet. Herbert Laufmöller, Vorsitzender der FDP-Kreistagsfraktion, lobte ebenfalls Streits Kompromissbereitschaft in beinahe allen politischen Fragen.
Quelle: WP-online, 26.04.2008
LINKS zum Thema:
http://www.cdu-arnsberg.de
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