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26.04.2007
Waldbrand: Ausdehnung knapp verhindert
 Ein Waldbrand hat gestern die Feuerwehr in den frühen Nachmittagsstunden in Atem gehalten. Zwischen Bergheim und Bachum (Richtung Mendener Loch) stand eine abgeholzte Waldfläche von ca. 600 Quadratmetern in Flammen, drohte auf den angrenzenden Fichtenwald überzugreifen.
Gleich mehrere Löschzüge aus dem Stadtgebiet waren nach lauter Alarmierung im Einsatz. In der Verlängerung des Bergheimer Schwarzen Weg standen fast ein Dutzend Tanklöschfahrzeuge, auch die Drehleiter und der Schlauchwagen mit 2000 Metern Zusatzschläuchen war vor Ort. Es ist wieder dem schnellen Einsatz der Löschzüge zu verdanken, dass kein größerer Schaden in dem Waldgebiet (im Eigentum NRW-Staatsforst) entstand. Die eigentliche Brandursache war bei Redaktionsschluss noch unklar.
Mit Feuerpatschen und zwei C-Rohren rückte die Feuerwehr gegen den Brand vor. Unter schwerem Atemschutz wurde das Feuer bekämpft. Auch die Versorgung mit Löschwasser über eine B-Leitung konnte schnell geregelt werden. Das Wasser wurde aus dem Löschteich (gegenüber der Grillhütte) bis zum Brandherd gepumpt, zusätzlich pendelten die Löschfahrzeuge, um weiteres Wasser aufzunehmen. Im Einsatz waren die Einheiten Voßwinkel, Bachum, Neheim, Bruchhausen, der Stützpunkttrupp und die Hüstener Einheit (sie übernahm den Dienst in der Hauptwache) mit einem guten Dutzend Löschfahrzeuge und über 70 Feuerwehrkräften. Befürchtet wird, dass die anhaltende Trockenheit zur Brandgefahr beiträgt und das durch den Orkan Kyrill entstandene Unterholz weitere Waldbrände verursacht.
Quelle: WR-online, 26.04.2007
LINKS zum Thema:
http://www.feuerwehr-arnsberg.de
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