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17.03.2007
Museum zum Anfassen
 Mit der 1. Museumsnacht im Rahmen der "Lichtwoche Sauerland" begann für den Förderverein vom Museum für Licht und Beleuchtung eine neue Ära. "Unser Museum verfügt zwar über einen in Deutschland einmaligen Bestand historischer Lampen und Leuchten. Es hat in den vergangenen Jahren aber einen Dornröschenschlaf gehalten", erklärte der Sprecher des Fördervereins Frank Eikel.
Das Museum wird um eine 300 Quadratmeter große Multifunktionshalle erweitert. "Wir werden die Einrichtung auf drei tragenden Säulen setzen", betonte Eikel. Erste Säule, Kinder und Jugend. Ein Museum zum Anfassen soll die jungen Besucher und Schulklassen ansprechen. Die zweite Säule soll den klassischen Besucher anziehen, durch Öffnungszeiten an vier Tagen die Woche, wechselnde Ausstellungen und Vortragsveranstaltungen. Die dritte Säule ist eine Partnerschaft mit heimischen Unternehmen. "Eine Partnerschaft mit beiderseitigem Nutzen. Wir werden eine adäquate Gegenleistung anbieten", so Eikel.
Das Museum wird Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Leuchtenhersteller aufzeigen. Es soll eine Plattform werden, auf der sich die Hersteller austauschen können, des Weiteren wird es ein Forum der Begegnung für Lieferant und Kunden sein. "Mitte diesen Jahres werden wir in die Detailplanung gehen. Die Fördermittel dazu sind beantragt", sagte Eikel zur WP.
Dr. Volker Verch, Geschäftsführer des Unternehmensverband südöstliches Westfalen, hielt die Begrüßungsrede vor ca. 350 Besucher, darunter die Bürgermeister der Städte Arnsberg und Sundern. Er betonte, dass Qualität und Tradition gerade in der Leuchtenindustrie, die Region bestimmen. Das Essen am "Flying Buffet" und die Musik von Wolf Codera "Life Style" sorgten für einen gemütlichen Abend und späten Ausklang der Museumsnacht.
Quelle: WP-online, 17.03.2007
LINKS zum Thema:
http://www.licht-museum.de/ http://www.lichtwoche-sauerland.de/
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