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 26.01.2007

"Grumpy" für die Mehrheitsfraktion

Während der Mitgliederversammlung kürte der Verein Arnsberger Kinder die Preisträger 2007. Foto: Benke "The Arnsberger-Grumpy goes to . . . Klaus Kaiser, Fraktionsvorsitzender der CDU Mehrheitsfraktion - in Vertretung für die CDU-Fraktion im Arnsberger Stadtrat. And the winner of the Arnsberger-Smiley is . . . der Verein Tagesmütter." So beschloss es der Verein Arnsberger Kinder jetzt bei seiner Mitgliederversammlung.

Ausschlaggebend für die Verleihung des "Grumpys" an die CDU war die "familienfeindliche und überzogene Erhöhung der Kindergartenbeiträge im August 2006", hieß es bei der Versammlung. Die Elternproteste seien von der Mehrheitsfraktion ignoriert worden. Das war dem Verein den "Miesepeter"-Preis wert. Bei der Vergabe des "Smileys" - seinem Gegenstück - nominierten die Mitglieder an diesem Abend den Verein der Tagesmütter und die Arnsberger Tafel. Das Rennen machten jedoch am Ende die Tagesmütter. "Sie setzen sich seit vielen Jahren für den Bereich Erziehung und Hilfe für Familien ein", lautete die Begründung. Der Termin für die Übergabe der Auszeichnungen steht noch nicht fest, sie soll aber in Kürze erfolgen. Die 1. Vorsitzende Sabine Pahlke stellte jetzt die ersten Entwürfe für Smiley und Grumpy vor, die von Sonja Marquas noch den richtigen Schliff bekommen sollen.

Weiteres Thema der Versammlung war ein Brief an Bürgermeister Hans-Josef Vogel, in dem der Verein auf die Veränderungen in den Kindergärten aufmerksam gemacht hatte. Die Landesregierung hatte angekündigt, die gekürzten Mittel für Kinderbetreuung wieder aufzustocken. Pahlke hatte Vogel in dem Schreiben gebeten, die Eltern bei den Planungen zur Umgestaltung einzubeziehen. Dies sei von der Stadt zugesagt worden, sofern der Landeszuschuss neu geregelt wird, hieß es.

Aber auch die Eintrittspreise für Familien im NASS waren Thema. Sie seien in Verbindung mit der Familienkarte nicht ganz klar. Deshalb hatte die Vereineinsvorsitzende um eine Stellungnahme von NASS-Chef Niederkorn gebeten - bis Donnerstag allerdings keine Antwort erhalten.

Pahlke erinnerte auch noch einmal an die Unterschriften aktion zum Bürgerbegehren. Bisher seien rund 900 Unterschriften gesammelt worden, benötigt würden jedoch insgesamt 3700.

Quelle: WP-online, 26.01.2007

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