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 10.03.2006

St.-Johannes-Hospital "einzigartig" im Kreis

Auch das Bad der Physikalischen Abteilung des St.-Johannes-Hospitals ist bei dem Aus- und Umbau grundlegend saniert worden. (WR-Bild: Welke)Es dürfte für absehbare Zeit die letzte große Einweihung gewesen sein, mit der im St.-Johannes-Hospital die Abteilungen Physikalische Therapie und Radiologie offiziell in Betrieb genommen wurden.

Immerhin habe man jetzt seit zwanzig Jahren beinahe jedes Jahr die eine oder andere Einweihung zu feiern gehabt, erinnerte Hubert Cloer, der Vorsitzende des Kuratoriums. Nun sei das Haus grundlegend saniert. Lediglich die Einweihung des Altenpflegeheims im Herbst stehe noch an.

Cloer schilderte auch kurz die finanziellen Dimensionen der neuerlichen Investitionen. Für die Physikalische Abteilung, die im Erdgeschoss auf rund 600 Quadratmetern untergebracht ist, seien etwa 1,1 Millionen Euro ausgegeben worden, unterstützt vom Land mit 975000 Euro. Die in mehreren Bauabschnitten erstellte Radiologie sei mit etwas mehr als drei Millionen Euro zu Buche geschlagen. Dabei haben aufwändige Geräte wie ein Spiralcomputer- und ein Magnetresonanztomograph schon mehr als zwei Drittel der Summe gekostet.

Doch die Investionen hätten sich gelohnt, resümierte Cloer. Mit einer durchschnittlichen Belegung von zur Zeit 98,5 Prozent sei das St.-Johannes-Hospital außergewöhnlich erfolgreich.

Das hänge damit zusammen, erklärte anschließend Dr. Manfred-Max Hummel, der Ärztliche Direktor, dass die Patienten das Haus gern annähmen und die niedergelassenen Ärzte ihm ebenso gern Patienten zuwiesen. Mit seinen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten, so hatte es Cloer ausgedrückt, sei das St.-Johannes-Hospital einzigartig im Hochsauerlandkreis.
FAKTEN
Am 24. Mai 1862 wurde der Grundstein für das heutige St.-Johannes-Hospital gelegt. Es begann mit 24 Betten.
Seitdem wurde das Haus beinahe ständig erweitert. Anfangs gehörten auch Viehställe zur Einrichtung.
Nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem es wie im Ersten als Lazarett gedient hatte, folgten die größten Baumaßnahmen, bei denen auch der inzwischen marode Altbau ersetzt wurde.
1997 wurden die Arnsberger Krankenhäuser umstrukturiert.


Quelle: WR-online, 10.03.2006


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