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08.01.2006
"Unverzichtbare Aufgabe für alle"

Anlässlich ihres 125-jährigen Bestehens in diesem Jahr richtete die Neheimer Feuerwehr (gestern) den Neujahrsempfang aus.
Etwa 120 Vertreter der Neheimer Vereine, Parteien und Organisationen nahmen an der Veranstaltung im Feuerwehrgerätehaus teil.
Als Stadtteileinheitenführer stellte Harald Schulte die Arbeit seiner Männer vor. Einzelheiten dazu in der Info-Box rechts.
Rosemarie Goldner in ihrer Funktion als stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt lobte den Einsatz aller: "Die Feuerwehr mit ihrer Aufgliederung in Freiwillige und Berufswehr bildet ein Kernstück mit einer unverzichtbaren Aufgabe für alle." Dann wechselte sie den Blickwinkel, indem sie über eine Vogelperspektive des Stadtgebiets Neheims nachdachte. Das Bild, auf dem auch das Feuerwehrgerätehaus zu sehen ist, übergab sie der Feuerwehr als Geschenk.
"Ich möchte mich seitens der Stadt bei all denen bedanken, die aus ihrer persönlichen Haltung heraus einen Beitrag zum Bestand und zur Entwicklung unseres Ortsteils leisten", erklärte sie. So sei die Arbeit für Kinder, Jugendliche und Senioren, zielgerichtete Wirtschaftspolitik, der Einsatz von Handel und Gewerbe sowie das Engagement der 80 Mitarbeiter der Hilfsorganisation "Arnsberger Tafel" relevant für alle Bürger.
Quelle: WR-online, 08.01.2006
Arnsberger Tafel ein Vorbild für Bürger-Engagement

"Politische Gemeinde ist nicht nur eine Ansammlung von Menschen, die man mehr oder weniger mag, auch ist sie nicht nur ein Haufen Häuser, in denen gelebt und gearbeitet wird. Sondern politische Gemeinde, das sind wir alle, jeder Einzelne von uns und im Idealfalle mit gleichen Rechten und Pflichten."
So die stellvertretende Bürgermeisterin Rosemarie Goldner bei ihrer Neujahransprache am Sonntag im Feuerwehrgerätehaus der Stadtteileinheit Neheim. Zuvor begrüßte der Einheitenführer Harald Schulte die 130 Gäste aus Politik und Vereinsvorständen. Er wies noch mal auf die Bedeutung der Feuerwehr und die Ausbildung der Wehrleute hin.
Ganz besonders freute er sich, dass der Löschzug Neheim in diesem Jahr den Neujahrsempfang ausrichten konnte, da die Feuerwehr seit 125 Jahren besteht. Am 10. April beginnen die Feierlichkeiten im Kaiserhaus, dem folgt der Stadtfeuerwehrverbandstag und der Familientag am 20./21. Mai. Dazu werden im Stadtteil Neheim von der Hauptstraße bis zum Alten Graben Aktionen durchgeführt. Jubiläum feiern außerdem noch der ABC- Zug (25 Jahre) und die Arnsberger Feuerwehrhistorie (10 Jahre).
Rosemarie Goldner führte in ihrer Neujahransprache weiter an, dass ein Nebeneinander hin und das Umeinander her keine Gemeinschaft bilde, sondern Egoismus erzeuge. Sie sei deshalb sehr froh, dass der Jahresbeginn in einem Zentrum von Gemeinschaft und gesellschaftlichen Handeln begangen werde. Die Feuerwehr bilde ein Kernstück mit einer unverzichtbaren Aufgabe für alle. Sie überreichte der Stadtteileinheit eine Luftbildaufnahme von Neheim. "Auf den ersten Blick ein homogen gewachsenes Ganzes. Die Dächer schirmen ab und bieten Schutz. Die Topographie erscheint einwandfrei, aber damit ist noch keine Aussage zur Entwicklung und Dynamik der Gemeinde getroffen", sagte sie bei der Übergabe.
Die wichtigste Perspektive liege für sie in der Entwicklung des demographischen Faktors. Feststellbar sei, dass sich die Zahl der jungen Menschen in den letzten 30 Jahren von über 21 000 um ein Drittel reduziert habe. Dabei habe sich die Lebenserwartung der Menschen deutlich erhöht. "Wir können uns in Arnsberg keine Kinder backen, aber wir können jungen Familien Hilfen und Unterstützungen anbieten. Die Einführung der neuen Familienkarte ist für mich dazu ein Baustein", betonte sie. Der Ausbau des Seniorennetzwerkes soll weiter angestrebt werden.
Aber auch ungenutzte Gebäude waren Thema: Es seien auch die Personen und Personengruppen gefragt, die Teile der Komplexe erworben hätten. Bisher hätten sie es versäumt Nutzungskonzepte vorzulegen. In dem Zusammenhang lobte sie die Bürgerinitiative von Moosfelde. Des weiteren sprach sie die Armut an. Gerade in diesem Bereich hätte sich eine vorbildliche Initiative entwickelt, die zwar Armut nicht vermeiden, aber ihre Folgen lindern könne. Die "Arnsberger Tafel" sei ein Beispiel bürgerschaftlichen Engagement, das Schule gemacht habe. Beeindruckend sei das unbürokratische Zusammenwirken.
Musikalisch untermalt wurde der Empfang durch das "Crisantemi Quartett" der Musikschule des HSK.
Quelle: WP-online, 08.01.2006
50 Jahre Fanfaren Korps Neheim-Hüsten e.V.

Neben dem Feuerwehr-Jubiläum steht ein weiterer "runder Geburtstag" einer überregional bekannten Neheimer Institution an: Das Fanfaren Korps Neheim-Hüsten wird 50. Gefeiert wird am 30.09. u. 01.10.2006 mit einem Festakt/Kommersabend, einem Freundschaftstreffen, einer Gala und einem Festzug. Auch eine Festschrift ist in Arbeit. Für das Jubiläum werden eigens historische Landsknecht-Uniformen angeschafft.
LINKS zum Thema:
http://www.arnsberger-tafel.de/
http://www.feuerwehr-arnsberg.de/
http://www.fanfarenkorps-neheimhuesten.de
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