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 21.09.2002

Schnadegang Neheim wird "selbstständig"

Die Schützen Raimund Reuther (li.) und Karl-Heinz Welke präsentierte das Plakat zum "neuen" Schnadegang.    ©WR Der Neheimer Schnadegang wird in diesem Jahr wieder zu einer "selbstständigen" Veranstaltung. In der Vergangenheit war er Bestandteil der traditionellen Donatorenfeier, auf der der Waldschenkung durch Graf Gottfried IV. gedacht wird.

Mit dem "losgelösten" Schnadegang will die St. Johannes-Schützenbruderschaft Neheim (sie ist in diesem Jahr mit der Ausrichtung beauftragt) den Schnadegang wieder seiner eigentlichen Bedeutung zuführen "Wir wollten einfach wieder mehr Zeit für die Begehung der Neheimer Grenzen gewinnen" begründet Kompanieführer Karl-Heinz Welke von der ausrichtenden 1. Kompanie der Neheimer Schützen den Wechsel und Schützenpressesprecher Raimund Reuther sieht mehr Zeit für die Teilnehmer nach dem Schnadegang.

Am Samstag, 21. September, erfolgt um 09.00 Uhr am Fresekenhof der Startschuss mit dem traditionellen Blasen des Kuhhorns. An der Marktplatte vorbei geht es über die Denzbrücke in Richtung Freibad, vorbei an Clasmeyers Hütte, entlang der Hüstener und später der Holzener Grenze zum Potsdamer Platz. Dort wird gegen 10.30 Uhr eine Rast eingelegt, gleichzeitig wird eine Abordnung der Holzener unter Leitung von Werner Lattrich erwartet.

Stadtförsterin Petra Reeken wird über Forst und Flur berichten, bevor durch den Stadtwald der Fresekenhof angelaufen wird. Ab 13.00 Uhr spielt dort der Musikverein Herdringen und zur Stärkung reichen die Schützen die traditionelle Erbsensuppe.

Quelle: WR-Lokalredaktion Neheim, 13.09.2002


LINKS zum Thema:
http://www.schuetzenbruderschaft-neheim.de

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