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 September 1956

Uraufführung Graf-Gottfried-Spiel

Im Auftrag der Stadt Neheim-Hüsten schuf der Soester Schriftsteller und Dichter Erwin Sylvanus das Graf-Gottfried-Spiel, das die Erinnerung an den Grafen Gottfried IV. und seine hochherzige Waldschenkung für die Gegenwart verlebendigen soll.

Im Jahre 1956 wurde es vor dem Portal der Pfarrkirche St. Johannes Baptist erstmals aufgeführt.

Das Spiel umspannt in fünf Bildern, eingefasst von einem Vor- und Nachspiel, sechs Jahrhunderte.

Es erinnert an die Waldschenkung und erweckt in schlichten Andeutungen die bösen Kriegszeiten und Kriegsverwüstungen, unter denen die Stadt Neheim im Dreißigjährigen und Siebenjährigen Krieg, während der Napoleonischen Feldzüge und im zweiten Weltkrieg zu leiden hatte.

Es will zeigen, wie aus der einen guten Tat (der Waldschenkung) "stets neu ein Strahl der ew'gen Liebe fällt":  Wenn auch die Stadt hart von den Schicksalsschlägen der Kriege getroffen wurde, der reiche Waldbesitz war ihr geblieben und ermöglichte einen raschen Wiederaufbau.

Quelle: Neheim im Bild der Jahrhunderte, 1983; Hrsg. Heimatbund Neheim-Hüsten e.V.

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