Das Leuchten-Unternehmen Aloys Fischer GmbH erwarb im Februar 2010 das in direkter Nachbarschaft zum Tochterunternehmen Honsel Leuchten liegende ehemalige Schnier-Areal (vorm. Steinau) an der Möhnestraße, um dort den künftigen Firmenstandort zu errichten.
Am 29.07.2010 begannen die Abbrucharbeiten in Neheims "historischem Industriegebiet". Haimo Hieronymus, Mitglied der Ateliergemeinschaft DER BOGEN, hat den morbiden Charme der Industriebrache mit der Digicam festgehalten. Die Fotos sind im neheim-netz-BLOG abrufbar.
Ab dem 01.08.2010 sind alle Kurse der KBS Arnsberg im Internet zur Anmeldung freigeschaltet!
Interessierte können wieder in den verschiedenen Fachbereichen stöbern und die für sich interessanten Kurse auswählen und in den Warenkorb legen oder direkt weiter gehen zur Anmeldung.
Café de Snor in Petten (Niederlande) - Foto: Wolfgang Michalski
Seit Jahren verbringt Wolfgang Michalski - Herausgeber www.neheim.com - mit Familie einen Kurzurlaub in Petten (nördliche Niederlande). Beim letzten Aufenthalt war das Stammcafé nicht zu übersehen. Wolfgang schickte ne Mail:
"Auf dem Foto kannst Du mal sehen, wie Fußball verrückt die Holländer sind. Das Haus/Kneipe ist normalerweise in weiß gestrichen. Während der WM hat es die Thekenmannschaft aus einer Bierlaune heraus innerhalb von vier Stunden umgestaltet. Wollte ich 'neheim-netz.de'-Usern nicht vorenthalten."
Diese Woche ist Halbzeit bei der Arnsberger Kinderstadt, der Ferienmaßnahme des Stadtjugendamtes, die unter dem Thema "Familienzirkus Holiday" steht. Mittlerweile ist es zur Tradition geworden, dass die Kinder zur Halbzeit der Ferienmaßnahme das Rathaus an der Ruhr "stürmen". Dies wird nunmehr auch am Mittwoch, 28. Juli, wieder der Fall sein. Die Kinder werden gegen 14:30 Uhr am Rathaus mit einer Zirkusparade erwartet und von Bürgermeister Hans-Josef Vogel begrüßt. Noch lassen sich die Verantwortlichen nicht so ganz in die Karten schauen, was am Rathaus alles geschieht. Aber schon soviel steht fest, dass es nach der Zirkusparade sicherlich kleine "Zaubereien" und akrobatische Einlagen geben wird.
Zum "zirzensischen Rathaussturm" sind natürlich nicht nur die Eltern, Omas und Opas der Kinder eingeladen, sondern auch alle interessierten Bürgerinnen und Bürger.
PK in Duisburg - 25.07.2010 - (c) wdr.de am Tisch v.l.: W. Rabe, D. v. Schmeling, R. Schaller, A. Sauerland
Bekannte Filme oder TV-Produktionen tragen Namen wie "Die glorreichen Sieben", "Das dreckige Dutzend", "Die sieben Samurai" oder "Die wilde Dreizehn".
Auf der Pressekonferenz am 25.07.2010 anlässlich der LoveParade-Katastrophe in Duisburg (24.07.2010) lieferten die Herren Wolfgang Rabe, Detlef v. Schmeling, Rainer Schaller und Adolf Sauerland Stoff für einen Film mit dem Titel "Die erbärmlichen Vier"!
Das journalistische Urgestein Thomas Heyer (WDR, Deutschlandfunk etc.) in der Abmoderation der WDR-Sondersendung (sinngemäß):
"Ich habe schon viele Pressekonferenzen erlebt. Ein derartiges Armutszeugnis ist mir aber noch nicht untergekommen."
Es war erschreckend, mit welcher Ignoranz "Die erbärmlichen Vier" Fakten, die tausendfach im Web einsehbar sind, mittels dümmlicher Floskeln - "Die Staatsanwaltschaft ermittelt ..." - quasi in Abrede stellten.
Die größte Band der Welt wird 50. Im August 1960 traten John, Paul, George und ihr damaliger Schlagzeuger Pete Best in Hamburg erstmals unter dem Namen "The Beatles" auf. Zum Jubiläum reist ttt-Moderator Dieter Moor auf den Spuren der Fab Four. Er besucht Beatles-Pilgerstätten und trifft auf alte Weggefährten der Band.
Das Designforum Arnsberg (e.V.) hatte am 8. Juli 2010 zur Infoveranstaltung eingeladen und an zwei Tagen ließen sich mehr als dreißig Jugendliche von den Gestaltern über ihre Traumberufe und den Weg dorthin beraten.
Der Andrang im Kunst-Werk in Neheim war beachtlich und die mitgebrachten Zeichnungen zeigten eine erfreuliche Qualität. Das Interesse an einer Ausbildung zum Grafik- oder Foto-Designer, zum Industrie-Designer oder Innenarchitekten ist groß. Aber auch die "exotischeren" Berufe des Kostüm- oder Bühnenbildners wurden angefragt.
Nach den Sommerferien werden die Jugendlichen mit dem Mappencoaching beginnen. Auf den individuellen Leistungsstand abgestimmt und unter Berücksichtigung des Berufszieles werden die jungen Kreativen durch das Schulungsteam betreut und erhalten kompetente Hilfe bei der Erstellung ihrer Bewerbungsunterlagen.
Der neue Kurs beginnt am 9. September 2010 im Kunst-Werk in Neheim. Wer noch beim "mappenmachen" mitmachen will, sollte sich rechtzeitig beim Designforum Arnsberg anmelden.
Spezielle Premiere in der Werkstattgalerie: Gardis und Michael Stübs haben am 16.07.2010 standesamtlich geheiratet. Hochzeitsfotos wurden anschließend u.a. im BOGEN - einem zu diesem Anlass bisher unüblichen Ambiente - gemacht. Chapeau, tolle Idee!
v.l.: J.-P. Kampwirth, J. Kohlhaas, P. Faßnacht - Foto: D. Meth
Ein Höhepunkt des SOMMERGELEE 2010 war ohne Zweifel die dramaturgische Lesung mit Jan-Peter Kampwirth, Paul Faßnacht und Julia Kohlhaas vom SCHAUSPIEL KÖLN am Abend des 14.07.2010. Passend zu den dem absurden Theater zuzuordnenden vorgetragenen Textfragmenten zog kurz nach Beginn der Veranstaltung ein Gewitter über Neheim auf.
Paul Faßnacht - sinngemäß - in einem Gespräch nach der Lesung:
"Das Gewitter kam wie bestellt. Hätte ruhig etwas mehr sein können . . .!"
Zum Abschluss des diesjährigen Sommergelee werden wir am Freitag ab 20.00 Uhr eine große Sommerparty in den Räumlichkeiten der Werkstattgalerie DER BOGEN veranstalten. Zu diesem Anlass werden die Bands "4 Murders" und "Accord on bleu" spielen. Außerdem setzen wir die Tradition des Feuerbildes fort. Der Eintritt ist natürlich wieder frei. Wir freuen uns auf EUCH.
btw: Ein Freund des BOGEN variierte den Titel der Kulturwoche von SOMMERGELEE nach SAUNAGELEE. Wo er Recht hat, . . . :-)
Im Rahmen des SOMMERGELEE fand am Dienstag, dem 13.07.2010, ab 19.00 Uhr in den Räumlichkeiten des Sportstudios FIT & FUN ein Action-Painting des BOGEN-Künstlers Haimo Hieronymus statt.
Mit tatkräftiger Unterstützung des Tänzers und Choreographen Manuel Quero, der als lebende Schablone agierte, entstand dabei ein über 20 Quadratmeter großes Leinwandgemälde.
Die Figuren in Kombination mit den leuchtenden Farben veranschaulichen Bewegungsvorgänge von der unentschiedenen Hocke bis zum Sprung in die Freiheit des Blaus.
"Im Arbeitsprozess müssen die Zufälle und Unwägbarkeiten in Kauf genommen werden. Hier geht es nicht um technische Brillanz, sondern um das Spiel mit Formen und Farben, Bewegung und Statik." - (Haimo Hieronymus)
Nachdem Manuel Quero die Bewegungssequenzen demonstriert hatte, konnten auch Zuschauer zu Bildfragmenten werden.
Von den Anwesenden nutzten vier die Gelegenheit, zum Teil eines riesigen Kunstwerks zu werden.
Die fertige Arbeit ist in den nächsten Wochen im FIT & FUN, Lange Wende 45b, zu sehen.
Ab 20.00 Uhr lädt der BOGEN zu einer Lesung mit Jan-Peter Kampwirth und Paul Faßnacht. Die Vortragenden sind Ensemble-Mitglieder am Schauspiel Köln. Thema der Lesung noch nicht bekannt - wird halt ne SOMMERGELEE-Überraschung.
"FLOWER-POWER - die größte Blumenwiese im Herzen von Neheim" lautete das Motto für das Kinderbild vor der Johanneskirche. Gegen 10.00 Uhr am 13.07.2010 strömten die kleinen Protagonisten in Klassenverbänden und KiTa/KiGa-Gruppen auf den Neheimer Marktplatz, um sich ans Werk zu machen. Mitglieder der das SOMMERGELEE organisierenden WERKSTATTGALERIE DER BOGEN schätzten die Anzahl der teilnehmenden Kinder aufgrund der eingegangenen Anmeldungen auf ca. 800. Fotos sind auf www.sommergelee.de abrufbar.
"Erst ist es hochsommerlich heiß und dann kommt auch noch Fußball dazu".
Unter diesen Vorzeichen stand das für den 10.07.2010 angesetzte Konzert der BLUE BRAND BLUES BAND in der WERKSTATTGALERIE DER BOGEN. Trotz der Variation der Wegmann'schen Fußball-Weisheit ("Erst haste kein Glück und dann kommt auch noch Pech dazu.") fanden knapp drei Dutzend Musik-Fans den Weg in die Werkstattgalerie. Sie sollten ihr Kommen nicht bereuen!
BB-Bassist Rainer Schauerte brachte die Situation mit wenigen Worten an das spärliche Publikum auf den Punkt: "Wir sind - den äußeren Umständen geschuldet - zwar nicht ganz viele Personen. Das soll uns aber nicht hindern, gemeinsam einen tollen Abend zu haben."
"Toller Abend" muss im Nachhinein in der Rubrik "Understatement" abgelegt werden. Martin Scholl, Reinhard Falke, Stefan Tillmann, Theo Hoffmann und Rainer Schauerte spielten sich in Club-Atmosphäre "den Allerwertesten ab".
Ein kleines Publikum erlebte einen großen Gig. CHAPEAU!
Der Infoabend des Designforum Arnsberg zum Thema "Mappenmachen" findet am 8. Juli ab 17 Uhr im Neheimer "Kunst-Werk" (hinter dem Kaiserhaus), Möhnestraße 59 (Büro EsserKnop Industriedesigner), statt. Dazu sind alle angehenden Gestalter und Designer herzlich eingeladen.
Die Kursleiter geben bei dieser Informationsveranstaltung Auskunft über den im September anlaufenden Kursus, der Schüler und Auszubildende auf Aufnahmeprüfungen und Mappenabgaben vorbereitet. Der Infoabend ist kostenfrei.
"Mappenmachen" ist kein Zeichenunterricht, sondern ein Coaching der Kursteilnehmer. Grundsätzliche handwerkliche Fähigkeiten und eigene Kreativität werden vorausgesetzt, Defizite und entsprechende Maßnahmen thematisiert sowie eigene Aufgabenstellungen erarbeitet. Die kontinuierliche Begleitung bietet den angehenden professionellen Kreativen Gelegenheit, in regelmäßigen Abständen - im Regelfall zwei Wochen - mit erfahrenen Designern Fortschritte, Inhalte und Form der eigenen Mappe zu diskutieren.
Weitere Infos und Anmeldung unter 02932 639496 oder mappenmachen.de
Die Städte und Gemeinden zahlen einen hohen Tribut an die Finanz- und Wirtschaftskrise. Dies gilt auch für Arnsberg. "DIE ZEIT" berichtet in ihrem Beitrag vom 01. Juli 2010 über innovative deutsche Kommunen in der Finanzkrise. Beispielhaft stellt sie die Stadt Arnsberg mit ihrem Konzept zur Förderung der örtlichen Bürgergesellschaft mit ihren Akteuren und Promotoren vor. Bürgerschaftliches Engagement wächst, wenn es gefördert und unterstützt wird. Damit entwickelt sich die Stadt trotz mangelnder Finanzausstattung weiter.
Im ZEIT-Artikel werden ausführlich die klammen kommunalen Kassen in der gesamten Bundesrepublik angesprochen. Als Gegenpol wird Bürgermeister Hans-Josef Vogel von Autorin Petra Pinzler vorgestellt. Sich nicht in das Schicksal ergeben, sondern andere Potentiale erkennen und nutzen, ist der Tenor, den Bürgermeister Vogel in der Arnsberger Bürgerschaft sieht. ZEIT-Autorin Petra Pinzler sieht Vogel damit als einen Vorreiter zu einer kreativen Lokalpolitik. Als Beispiele werden Projekte an der Ruth-Cohn-Schule, Job- und Integrationslotsen und Seniorenprojekte erwähnt.
Ihr Repertoire - Nomen est Omen - orientiert sich an den mit großem Können und improvisatorischem Ideenreichtum vorgetragenen zeitlosen Blues-Metren. "Blue Brand" ist aber weit davon entfernt, dem Blues-"Purismus" bedingungslos zu huldigen: Ausflüge in die auf dem Blues basierenden Genres Soul und Rock sind durchaus gewollt und stehen für die musikalische Vielfalt der Band.
Das vorhandene kreative Potential erlaubt es der Gruppe, Traditionals wie z.B. "Motherless Child" oder Canned Heats Kult-Song "On The Road Again" unkonventionell und elektrisierend zu interpretieren. Von "Blue Brand" vorgetragene Titel aus den legendären Song-Schmieden MOTOWN und STAX-VOLT versetzen garantiert auch den "stursten Sauerländer" in Schwingung.
Groovende Beats, jede Menge Drive, einfühlsame Balladen sowie ein harmonischer und satter Sound haben "Blue Brand" während der vergangenen Jahre in der Blues-Szene bekannt gemacht. Die 5 erfahrenen Musiker haben sich gesucht und gefunden und spielen seit 8 Jahren in der gleichen Besetzung.
Der den Motown-Sound prägende Bassist James Jamerson riet einem handwerklich nicht unbegabten, aber mit einem Song nicht zurecht kommenden Kollegen: "If you don't feel it, don't play it."
"The feeling is right . . ." - in der "Blue Brand Blues Band"!
Der Beweis wird am 10.07.2010 in der Werkstattgalerie DER BOGEN geliefert.
Ein "organisiertes" Krankenhauswesen in Neheim kann dem Jahr 1860 zugeordnet werden. Erste Ansätze reichen bis in das Jahr 1845 zurück. Der Heimatbund Neheim-Hüsten e.V. hat anlässlich des Jubiläums (1860 - 2010) eine ca. 250 Seiten umfassende Abhandlung - erarbeitet von Franz-Josef Schulte, Gerd Schäfer und Franz-Josef Leclaire - herausgegeben. Die Chronik kann zum Preis von 6,00 Euro im Neheimer und Hüstener Buchhandel sowie beim Heimatbund erworben werden.
Viele Fotos vermitteln einen Eindruck vom "damaligen" Neheim. Oben abgebildete Fotografie zeigt die Region am "Treppchen" um 1900. Das heutige "Springufer" war als "Heuweg" bekannt, St.-Johannes "zierte" ein eher unauffälliger Westturm.